» » » KULTur im LeipzIGER OSTEN_September 2014

KULTur im LeipzIGER OSTEN_September 2014

eingetragen in: Blog, Termine | 1

Kreuzwege am Oderstrom.
Zwei Frauenschicksale in Breslau im Schatten des II. Weltkrieges.

Die Erlebnisse einer jungen Polin und einer gleichaltrigen Deutschen (mein Leben) stehen im Mittelpunkt der Erzählungen und der Lesung von und mit Ursula Waage.
Beide Mädchen hatten in der Festung Breslau am Bau einer provisorischen Rollbahn für Flugzeuge mitzuarbeiten. Kennengelernt haben sie sich nach über 60 Jahren anlässlich eines Interviews zu einer Dokumentation des ZDF mit dem Titel: Kinder der Flucht Teil III: „Breslau brennt“.

Unser Gast zur heutigen Lesung ist Ursula Waage. Geboren 1928 in Breslau. 1945 erlebte sie als sechzehnjährige Schülerin, 85 Tage in der Festung Breslau eingeschlossen, das Ende des II. Weltkrieges mit den Folgeerscheinungen Besetzung der Stadt durch sowjetische Streitkräfte und Ansiedlung polnischer Bürger. Bis zur Vertreibung im April 1947 arbeitete sie überwiegend als Bauhilfsarbeiterin und Haushaltshilfe in ihrer Heimatstadt, die nun Wroclaw heißt. Nach der Vertreibung nach Sachsen musste zunächst der Lebensunterhalt als Sprechstundengehilfin,Werkstatt- und Ladenhilfe sowie Bürokraft gesichert werden. Später wurde im Abendstudium an der Fachschule für Industrie-Ökonomik Plauen der Abschluss als Wirtschaftler erworben. Bis zum Ausscheiden aus dem Arbeitsprozess im Jahre 1988 war sie in Leipzig auf ökonomischem Gebiet tätig. (lovelybooks.de)

Der Eintritt ist FREI.

Termin:
Am 6. September 2014 ab 15:00 Uhr.
Bestattungshauses Hoensch.
Waldbaurstr. 2a in Leipzig
(hinter dem Parkplatz vom Netto-Einkaufszentrum).

Foto: lovelybooks.de
Casus. 2014

Eine Antwort

  1. casus
    | Antworten

    Fast 70 Jahre nach der Flucht aus Breslau:
    Ursula Waage erzählt und liest in spannenden Bildern.
    Die Generation der Zeitzeugen stirbt langsam aus, umso wichtiger ist es, dass die nachwachsende Generation die fürchterlichen Kollateralerscheinungen heißer Kriege erfahren und nicht vergessen wird.
    Nur der Dialog verbindet. Scharfmacherische und aufpeitschende Worte sind gefährlich. Auch ein Bundespräsident kann sich Frau Waage zum Vorbild nehmen.
    Fast 70 Jahre nach der Flucht aus Breslau: Ursula Waage erzählt und liest in spannenden Bildern. Die Generation er Zeitzeugen stirbt langsam aus, umso wichtiger ist es, dass die nachwachsende Generation die fürchterlichen Kollateralerscheinungen heißer Kriege erfahren und nicht vergessen wird. Nur der Dialog verbindet. Scharfmacherische und aufpeitschende Worte sind gefährlich. Auch ein Bundespräsident kann sich Frau Waage zum Vorbild nehmen.
    Live in der Lesehalle

Bitte hinterlasse eine Antwort